Der vom Land Tirol veröffentlichte Gemeindefinanzbericht 2015 zeigt deutlich auf, welchen wichtigen Anteil Unternehmerinnen und Unternehmer zum Haushalt der Gemeinden beitragen. Der Bezirksobmann Peter Seiwald erklärt dazu: „Große Investitionen in Infrastruktur oder Kinderbetreuung sind vor allem auch deshalb möglich, weil unsere Betriebe in ihren Heimatgemeinden Abgaben und damit ihren Anteil am Gemeinwohl leisten! Bei uns im Bezirk liegt das Aufkommen bei 321,00 Euro pro Kopf. Der Durchschnitt in Tirol liegt bei 339 Euro.“

Seit 2011 stiegen  die Einnahmen aus der Kommunalsteuer tirolweit von 206.549.174  Euro auf 244.292.183 Euro. „Diese Zahlen zeigen, dass Unternehmerinnen und Unternehmer einen steigenden Beitrag leisten und damit die Attraktivität der Gemeinden erhöhen. Jetzt liegt es an der Politik, das zu honorieren und unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen“, mahnt Seiwald.

In der Stadt Kitzbühel ist das pro Kopf Aufkommen an Kommunalsteuer mit 634 Euro extrem hoch. Das Ansiedeln von neuen Betrieben und die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes sind ein wichtiger Punkt, um den ländlichen Raum zu stärken, fügt Klaus Winkler, Bürgermeister von Kitzbühel ergänzend hinzu: „Für die Zukunft der Gemeinden ist von größter Bedeutung, neue Betriebe für eine Ansiedlung zu gewinnen. Anstelle von Schlafgemeinden ohne unternehmerische Vielfalt brauchen wir wirtschaftsfördernde Anreize, Bürokratieerleichterungen und ein unternehmerfreundliches Klima!”

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