Erfreut zeigt sich der Bezirksobmann des Wirtschaftsbundes über das im Ministerrat beschlossene Standortpaket. Damit beweist die Regierung, welch wichtigen Stellenwert die Wirtschaft einnimmt. Die beschlossenen Entlastungs- und Bildungsmaßnahmen sind ein positives Signal an unsere Jugend und die Unternehmen und werden auch den Bezirk Kitzbühel als Wirtschaftsstandort stärken!

Seiwald begrüßt, dass die Bundesregierung jetzt langjährige Forderungen der Wirtschaft umsetzt: Stärkung der Lehre mit Fokus auf Digitalisierung, Abbau von Bürokratie, steuerliche Entlastung für Unternehmen und dass der Wirtschaftsstandort Österreich als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen wird.

„Im Zentrum des Standortpakets steht die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich, damit kann langfristig Wachstum und Beschäftigung gesichert werden“, so Seiwald. „Gerade im Bereich Betriebsanlagengenehmigungen hatten wir in den letzten Jahren zahlreiche Fälle in unserem Bezirk, die aufgrund der überbordenden Richtlinien zum Hindernis für unsere Unternehmer wurden. Ich bin froh, dass es da nun Erleichterungen seitens der Regierung gibt und dass auch die Mehrfachbestrafungen abgeschafft werden sollen. Besonders erfreulich für den Bezirk ist, dass zukünftig Beherbergungsbetriebe mit einer Betriebsfläche von bis zu 600 m2 und höchstens 30 Gästebetten von der gewerberechtlichen Betriebsanlagengenehmigungspflicht ausgenommen werden. Dies ist ein starker und wichtiger Impuls für unseren Tourismus!“ so Seiwald.

Das Thema Lehrlinge und Fachkräfte ist seit Jahren ein Themenschwerpunkt bei uns im Wirtschaftsbund im Bezirk! Durch zahlreiche Projekte haben wir gemeinsam mit den Schulen in den letzten Jahren versucht, die Lehre zu attraktivieren. Endlich werden nun auch seitens des Bundes richtige Maßnahmen zur Berufsausbildung gesetzt. „Mit der Digitalisierung und Attraktivierung der Lehre kann dem Fachkräftemangel positiv entgegengewirkt werden. Dazu tragen auch die 13 neuen Berufsbilder mit Schwerpunkt Digitalisierung und die Einführung der digitalen Grundausbildung in der Sekundarstufe I bei. Zudem wird durch die Gleichstellung des Meisters mit dem akademischen Grad des Bachelors und der Standesbezeichnung Ingenieur, dieser Ausbildungsweg wieder viel interessanter für unsere Jugend und der Meister damit auch international vergleichbar.“

Viele dieser Themen wurden beim Treffen im Jänner mit unserer Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck im Unternehmerkreis besprochen und gefordert. Seiwald zeigt sich begeistert von der ausgezeichneten Arbeit und Reformfreudigkeit der Ministerin und der gesamten Regierung. Erwartungsvoll blickt der Bezirksobmann auf die steuerlichen Entlastungen für Unternehmen, die im Laufe der Legislaturperiode zu erwarten sind.