Die Regierung und die Sozialpartner haben gemeinsam eine Einigung zur Öffnung der Handelsgeschäfte am vierten Adventsonntag getroffen. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck machte sich in ihrem Heimatbezirk Kitzbühel, gemeinsam mit dem WB-Bezirksobmann Peter Seiwald, ein Bild vor Ort.

„Mir war es wichtig, den österreichischen Händlerinnen und Händlern mit einer Öffnung am Goldenen Sonntag eine Möglichkeit zu bieten, zumindest einen Teil des Umsatzentfalls zu kompensieren. Ich möchte mich bei allen Händlerinnen und Händlern bedanken, die sich bereit erklärt haben, am Sonntag zu öffnen. Und mein weiterer Dank gilt allen Tirolerinnen und Tirolern, die davon Gebrauch gemacht haben und ihre Weihnachtsgeschenke regional, direkt vor Ort gekauft haben“, unterstreicht Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

„Der Lockdown genau in der Vorweihnachtszeit war für den Handel eine besondere Herausforderung. Die St. Johannerinnen und St. Johanner haben Solidarität gezeigt und sich für den Kauf in den heimischen Geschäften entschieden“, betont WB-Bezirksobmann beim Lokalaugenschein in der St. Johanner Fußgängerzone.

„Meine Intention ist es nicht, von einer einmaligen Öffnung auf eine generelle Sonntagsöffnung überzugehen. Der Sonntag soll grundsätzlich ein Tag der gemeinsamen Freizeit bleiben – sogenannte Tourismuszonen, dort wo es Bedarf gibt, halte ich aber für sinnvoll“, betont Schramböck.

In Tourismusregionen ist eine zeitraumbeschränkte Sonntagsöffnung generell möglich. „Gerade für Touristinnen und Touristen muss es auch weiterhin möglich sein in den Tiroler Tourismusgebieten zu flanieren, dadurch wird unserer Wirtschaftsstandort auch außerhalb der Piste gestärkt“, so WB-Bezirksobmann Peter Seiwald.

Foto 1
Frau Bundesministern Margarete Schramböck besuchte gemeinsam mit WB-Bezirksobmann Peter Seiwald den Betrieb Intersport Patrick.
v.l.n.r. WB-Bezirksobmann Peter Seiwald, Bundesministerin Margarete Schramböck und GF Patrick Unterberger
Bildnachweis: Wirtschaftsbund Kitzbühel

Foto 2
Wirtschaftsministerin besucht gemeinsam mit WB-Bezirksobmann Peter Seiwald den Milk. changing room von Susanne Hartrumpf in St. Johann.
v.l.n.r. WB-Bezirksobmann Peter Seiwald, Susanne Hartrumpf und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck
Bildnachweis: Wirtschaftsbund Kitzbühel